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Beispiel Messenger

Alltagsbezug

Heutzutage verwenden Jugendliche immer früher Kommunikations-Apps auf ihren Smartphones. Oft werden dabei in Klassen oder Gruppen Chats eingerichtet. Nicht immer wird diese Form der Kommunikation Sinnvoll eingesetzt. Aber doch werden auf diesen Kanälen auch Hausaufgaben besprochen oder man verabredet sich, um etwas zu unternehmen. Die Schattenseiten und Konsequenzen beim nutzen solcher Apps sind den Jugendlichen oft gar nicht bewusst. Bilder, welche verschickt werden, werden auf Servern und beim Empfänger gespeichert.

Perspektiven des Dagstuhl-Dreiecks


Anwendungsperpektive
  • Wie installiere ich eine App auf meinem Smartphone?
  • Wie kann ich den Dienst auf dem PC nutzen?
  • Wie kann ein Klassenchat eingerichtet werden?
  • Welche verschiedenen App´s gibt es?
  • Was sind die Unterschiede zwischen den Anwendungen?
  • Welche Einstellungen können vorgenommen werden?
  • Kann ich auch Sprachnachrichten verschicken?
  • Kann ich einen Text auch diktieren?
  • Welche Funktionen enthält die Anwendung nebst Textnachrichten?

Gesellschaftliche-kulturelle Perspektive
  • Welche Form der Sprache verwende ich in einem solchen Chat?
  • Unterscheidet sich die Sprache, wenn Eltern oder Lehrpersonen mit im Chat sind?
  • Wie ist es für Jugendliche, die kein Smartphone besitzen?
  • Gibt es Vorteile für mich und meine Freunde beim Nutzen der Anwendungen?
  • Wie wirkt es sich auf mein Leben aus, wenn ich nahezu immer erreichbar bin?

Technologische Perspektive
  • Wie werden meine Nachrichten übertragen?
  • Wie sind die Unterschiede, wenn Nachrichten über WLAN oder Mobilfunknetz übertragen werden?
  • Wie werden meine Nachrichten verschlüsselt? Was ist eine End-zu-End Verschlüsselung?
  • Wo und wie werden meine Daten gespeichert?
  • Wie viel Datenvolumen wird benötigt um einen Text, ein Bild oder einen Film zu übertragen?
  • Wie funktioniert die Datenübertragung ohne WLAN?

Beispiele

Hier einige der Messengerdienste: Es lohnt sich, wenn man sich damit auseinandersetzt, welche Dienste wie Aufgebaut sind. Einige der Dienste dürfen von Jugendlichen nur genutzt werden, wenn die Eltern ihr Einverständnis geben.

Verwandte Dagstuhl-Beispiele

Unterrichtseinheiten

Nun einige Beispiele aus dem Netz, wie das Thema im Unterricht aufgegriffen werden könnte: Auch in den MIA 21 Weiterbildungen wird das Thema aufgegriffen. Wichtig ist, dass man als Lerhperson bewusst mit dem Thema umgeht. Ein Einbezug der Eltern ist sicherlich Sinnvoll.

Diskussion

In vielen Kantonen wird das Thema zurzeit stark diskutiert. Hier noch einige Artikel und Beiträge aus dem Kanton Thurgau. Gerade wenn es um Persönlichkeitsrechte und den Datenschutz geht, handelt es sich um ein brenzliges Thema. Einige Experten raten vom Einsatz solcher Tools ab, andere sehen kein Problem beim Einsatz. Nun ist es aber nicht zu bestreiten, dass die Jugendlichen solche Tools einsetzten und der Umgang gelernt sein soll. Wo liegt hier die Verantwortung der Schule? Wo liegt die Verantwortung bei den Eltern?