Vorsicht: Dies ist erst ein Entwurf eines Beispiels. Er wurde noch nicht intensiv diskutiert und gegengelesen. Noch nie war so viel Musik jederzeit an jedem Ort über derart viele unterschiedliche Kanäle verfügbar wie heute. Die Digitalisierung mit den darausresultierenden Geräten macht es möglich, Musik nahezu grenzenlos zu nutzen - ob Musikhören mit PC, Tablet oder über das Smartphone, unterwegs oder zu Hause. Zunehmend werden für die Musiknutzung Streaming-Dienste, wie z.B. Spotify, Apple Music oder Deezer, genutzt. Spotify, als Marktführer im Bereich der Musik-Streaming-Dienste, bietet Musik, Hörspiele und Hörbücher an und ist somit vom Alltag der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Für uns also Grund genug, Spotify etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Spotify eignet sich sehr gut als Beispiel für das Dagstuhl-Dreieck, da es alltägliche Nutzungssituationen mit technischen, gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen verbindet. Besonders stark ist die Verbindung zwischen persönlichem Musikverhalten, globalen Auswirkungen auf die Musikbranche und den zugrundeliegenden Technologien wie Algorithmen oder Datenspeicherung. Da viele Lernende Spotify nutzen, ist das Beispiel leicht zugänglich und motivierend.
An den Empfehlungsalgorithmen lässt sich nachvollziehen, wie die Funktionsweise des Dienstes mit dem eigenen Musikkonsum zusammenhängt, weshalb ich das Beispiel zu den etablierten Beispielen verschieben würde. Bei den technologischen Fragen fehlt mir noch, wie die Musik beim Streaming auf das Gerät gelangt, da sich diese bisher hauptsächlich mit Empfehlungen und Speicherung beschäftigen.