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Textverarbeitung

Worum geht es?

Die wahrscheinlich wichtigste Anwendungskompetenz ist die Texteingabe und Textbearbeitung mit digitalen Geräten, die neu schon auf der Primarstufe eingeführt wird.

Was lernst du?

  • Du weisst, welche Anwendungskompetenzen im Bereich der Textverarbeitung konkret auf der 5./6. Klasse zu vermitteln sind.
  • Du kennst mögliche Aufträge für den Kompetenzaufbau der Textverarbeitung.

Stoffverteilung

Die Stoffverteilung zum Aufbau der Anwendungskompetenzen sieht vor, dass die Schülerinnen und Schüler bereits in der 3./4. Klasse erste Erfahrungen mit Textverarbeitungsprogrammen (wie Word) sammeln können.

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In der 5./6. Klasse sollten sie dann folgende Fertigkeiten erwerben.

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Die Textverarbeitung soll natürlich dann auch in versch. Fächern angewandt werden, sei es zum Schreiben von Texten (Deutsch), bei der Vorbereitung von Vorträgen, für die Dokumentation von Projekten, beim Erfinden von Sachaufgaben in der Mathematik.
Die Frage bleibt: Wie können Kinder in diesem Alter am besten solche Anwendungskompetenzen aufbauen?

Auftrag: Verschiedene Methoden zum Kompetenzaufbau in Textverarbeitung selber austesten

Ihr testet in den nächsten 20 Minuten verschiedene Methoden zur Einführung in die Textverarbeitung und tauscht euch darüber aus.
  • Methode 1 - Schritt für Schritt Anleitung
  • Methode 2 - Videoanleitung
  • Methode 3 - 1:1 mit Dozent/in (Vorzeigen / Nachmachen)
  • Methode 4 - Ganz ohne Hilfsmittel (try and error)
4Methoden.JPG

Dazu braucht ihr die Worddatei " Windrose.docx" sowie das Bild Windrose.png

2. Auswertung in der Gruppe - Reflexion verschiedener Methoden von Anwendungskompetenz (10')

Tauscht euch in der Gruppe über die verschiedenen Methoden aus!
  • Welche der beiden Aufgaben habt ihr bearbeitet?
  • Mit welchen Hilfsmitteln habt ihr die Aufgabe gelöst?
  • Konntet ihr Aufgaben auf diese Weise lösen? (Warum, warum nicht?)
  • Was hat euch beim Lernen unterstützt?
  • Wo lagen die Stolpersteine?
  • Welche Methode würde eurer Meinung nach den Schülerinnen und Schülern eurer Klasse am besten gerecht werden? d.h. welche Methode würdet ihr in eurer Klasse anwenden? Warum?
3. Vorbereitung für Plenumsdiskussion (10')

Bereitet eine kurze Stellungnahme für das Plenum vor und haltet diese fest:
  • A) Seid ihr euch in der Gruppe einig, welche Methode sich am besten eignet?
  • B) Welche am schlechtesten?
  • C) Welche Vor- und Nachteile haben die vier Methoden?
4. Fyler Pausenkiosk (10')

Lest die Aufgabe Flyer Pausenkiosk.pdf!
  • A) Wie würdet ihr die Aufgabe in eurer Klasse einführen?
  • B) Wie sollen die Schülerinnen und Schüler diese Aufgabe lösen?
  • C) Welche Hilfsmittel würdet ihr euren Schülerinnen und Schülern dabei zur Verfügung stellen?
  • Haltet eure Unterrichtsideen auf derselben digitalen Pinnwand fest. Link zur digitalen Pinnwand
  • Beschriftet euren Pinnwandeintrag mit der Auftragsnummer und allen Namen der Gruppenmitglieder.
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Übung 1 - Wer bin ich? Rateübung Kärtchen

Gruppe 1 Gruppe 7
Gruppe 2 Gruppe 8
Gruppe 3 Gruppe 9
Gruppe 4 Gruppe 10
Gruppe 5 Gruppe 11
Gruppe 6 Gruppe 12
Promikaertchen Kinder.docx

Übung 2- gemeinsames Schreiben

Ihr entwickelt in Gruppen von 5 - 6 Personen eine Kurzgeschichte, ausgehend von einer kurz beschriebenen Situationsbeschreibung. Diese Idee eignet sich für das kollaborative Schreiben im Unterricht.

Dabei sind verschiedene Methoden möglich:

a) Sequentiell

Wie bei früheren Kinderzeichnungen, bei denen abwechselnd der Kopf, Rumpf, Beine gezeichnet worden sind, könnt ihr eine feste Reihenfolge abmachen und in dieser Reihenfolge je einen Satz dazu schreiben. Die Geschichte nimmt daher immer wieder neue Wege.

b) Kollaboration

Die Gruppe teilt ihren Mitgliedern versch. Rollen zu.
  1. Haupterzähler: Er definiert die Eckpunkte der Geschichte, schaut, dass eine stimmige Geschichte entsteht. Er schreibt stichwortartig den Verlauf der Geschichte auf.
  2. Formulierer: Er formuliert aus den groben Stichworten Sätze.
  3. Ausschmücker: Er versucht, den Text noch spannender zu machen, indem er nach passenden Adjektiven, prägnanten Verben und Nomen sucht und bestehende Begriffe damit ersetzt.
  4. Korrektor: Er korrigiert den Text laufend formal, d.h. aufgrund der deutschen Rechtschreibung (inkl. Interpunktion).
  5. Kommentator: Er liest den Text laufend kritisch und schreibt nur Kommentare, z.B. wenn er etwas nicht versteht, unzusammenhängende Teile entdeckt, usw.

Wählt eine Methode aus und entwickelt eine Kurzgeschichte (im Umfang von ca. 1 Seite) aus einer der folgenden Ausgangssituationen:

1) Ich war wieder einmal der letzte, der es bemerkte. Erst als alle in den Himmel starrten, schaute ich ebenfalls hoch und sah es zum ersten Mal. Es war der Moment, nachdem nichts mehr so war wie zuvor!

2) Wie üblich las ich am Morgen die Tageszeitung. Als ich zur Seite 5 kam, erschrak ich: bei den Todesanzeigen stand mein Name, d.h. nicht nur mein Name, sondern mein Vorname, Name, mein Geburtsdatum und Wohnort – und mein Sterbedatum. Und dann kam meine Freundin in die Küche und begrüsste mich mit keinem Wort…

3) Zuerst dachte ich, dass mein Internetzugang heute einfach klemmt, dann aber hörte ich von immer mehr Leuten, dass sie nicht mehr aufs Internet kommen, bis klar wurde: Das Internet wurde weltweit abgeschafft.
Kein Google, kein Facebook, kein E-Mail, kein WhatsApp, YouTube, Netflix, Instagram usw. mehr…

4) Erst als ich im Stacheldraht lag und mich nicht mehr bewegen konnte, gab ich auf.

5) Oder eine/r der Gruppe entwickelt selbst kurz eine eigene Ausgangssituation.

Entwickelt eine Kurzgeschichte (im Umfang von ca. einer Seite), in denen folgende drei Themen vorkommen:

1) Liebe, Bauernhof, Pensionierung

2) Gesundheit, Auto, China

Nutzt dabei die folgenden digitalen Räume:

Gruppe Text 1
Gruppe Text 2
Gruppe Text 3
Gruppe Text 4
Gruppe Text 5

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